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Klassenfahrt nach Berlin

Amstel House Hostel:

Während unseres Aufenthalts in Berlin, nächtigten wir im Amstel House Hostel. Da dies gut an die öffentlichen Verkehrsmittel angebunden ist, waren wir sehr flexibel und konnten so, schnell ins Zentrum Berlins oder an andere gewünschte Orte gelangen. Das Hostel an sich befindet sich in einem schön sanierten Altbau, welcher gut gepflegt und sehr sauber ist. Da wir den ganzen Tag unterwegs waren, nahmen wir nur das vielseitig, leckere Frühstück in Anspruch. Somit mussten wir uns um unser Mittag- & Abendessen selbst kümmern, was aufgrund der vielen Essmöglichkeiten kein Problem darstellte. Am Donnerstag, unserem letzten Tag in Berlin, hatten wir ein All-You-Can Eat Barbecue im Hostel, welches bei allen sehr gut ankam. Mit den Freizeitaktivitäten, wie Tischtennis, Kicker und Billardtisch füllten wir den Rest unserer übriggebliebenen freien Zeit auf. Der Billard-Tisch wurde fast jeden Abend in Beschlag genommen. Meist haben die Jungs oft bis spät in die Nacht gespielt. Ab und zu wurde ein Match gegen die Mädchen arrangiert. Wir haben viel gelacht, da öfters auch an den Kugeln vorbeigeschossen wurde. Unser einziges Problem war, dass einer die blaue Kreide verloren hatte und wir deshalb unsere Queues nicht mehr präparieren konnten. Somit wurde das Spielen noch schwieriger.

Gedenkstätte Berliner Mauer in der Agnes-Bernauer-Straße

Am Dienstag stand eine Führung in der Gedenkstätte Berliner Mauer an. Bei nasskaltem Wetter erfuhren wir die Vorgeschichte des Mauerbaus. An einer Gedenktafel sind die Opfer der Mauer, darunter auch Kinder, aufgelistet. Ein Teil der Mauer ist im Originalzustand und zeigt auch den „Todesstreifen“, der das Ziel hatte, Menschen an der Flucht zu hindern, schwer zu verletzten oder zu töten. Frau Dr. Binder führte uns zur Gedächtniskapelle, an deren Stelle einst eine Kirche stand, die von der Regierung weggesprengt wurde, um freies Schussfeld zu erhalten.

„Furcht und Elend des Dritten Reichs“

Dienstagabend waren wir in dem Berliner Ensemble und haben uns das Theaterstück „ Furcht und Elend des dritten Reichs“ von Bertolt Brecht angesehen.

In den Szenen  wird der Nationalsozialismus im deutschen Alltag dargestellt. Die Szenen haben keinen direkten Zusammenhang, die Protagonisten treten nur jeweils in einer Szene auf. Insgesamt verdeutlichen sie, wie die nationalsozialistische Diktatur in alle Gesellschaftsschichten und Lebensbereiche der Menschen eindringt und Angst und Misstrauen verbreitet.

In der Szene als ein Ehepaar Angst vor ihrem Sohn bekommt, weil dieser verschwunden ist und sie befürchten, dass ihr Sohn Ihre Hetze in der Hitlerjugend meldet und so ihr gesellschaftlicher Ruin bevorsteht, merkt man, dass der Nationalsozialismus bis in das tiefe Familiendenken eingedrungen ist.

Das Stück dauerte 1 Stunde und 40 Minuten. Das Stück ist informativ aber nicht unterhaltsam, zudem ist es ziemlich schwer zu verstehen, wenn man kein Hintergrundwissen besitzt.

 

Besuch im Deutschen Bundestag

Am 16.11.2016 begann unser Tag sehr früh mit einer Führung im Deutschen Bundestag. Um in den Bundestag zu gelangen, muss man sich einer Hochsicherheitskontrolle unterziehen. Nach dieser gab uns eine Frau im Plenarsaal Auskunft, über die wichtigsten Eckdaten des Bundestages. Wie zum Beispiel, dass die Abgeordneten zur Überarbeitung eines Gesetzes drei bis sechs Monate benötigen. Danach hatten wir einen Vortrag und Fragerunde bei dem Vertreter der SPD Abgeordneten Gabriele Fograscher. Daraufhin besichtigten wir die Glaskuppel. Im Paul-Loewe-Haus erhielten wir in der Abgeordnetenkantine ein vorzügliches Mittagessen. Dort wurde man ebenso ausgiebig durchsucht, bevor man in das Gebäude gelangen konnte. Danach verließen wir das Bundestagsgelände.

Linie 1

Am Abend besuchten wir das Gripstheater nahe der U-Bahn Station Hansaplatz. Wir schauten das Theaterstück „Linie 1“ in seiner 1752ten Aufführung, es wurde am 30. April 1986 uraufgeführt. Das Theaterstück dauerte 3 Stunden und war sehr unterhaltsam. In dem Theater geht es um eine junge Ausreißerin aus der Provinz, welche um 6:14 am Bahnhof Zoo landet. Sie ist auf der Suche nach ihrem „Märchenprinzen“, einem Berliner Rockmusiker. Sie bleibt auf der U-Bahn Linie 1 hängen, dem „Orientexpress“ nach Kreuzberg. Ihr begegnet ein Kaleidoskop großstädtischer Typen und Schicksale. Mit ihrer Naivität wirkt das Mädchen wie ein Katalysator, provoziert Kontakte, Reaktionen und Handlungen, die ohne sie nie geschehen würden. Wir fanden die Aufführung, bei der auch eine Rockband spielte, toll.

Stasi-Gefängnis

Berlin-Hohenschönhausen

Am Donnerstag, den 17.11.2016 besuchte die Klasse 10M die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Dort bekam die Klasse eine Führung durch das Gebäude. Der Gruppenleiter war ein ehemaliger politischer Gefangener in der Zeit der DDR. Er erzählte von seiner Gefangenschaft und den Mithäftlingen. Zudem beschrieb er die harten Umgangsformen zu den Häftlingen. Die Führung dauerte drei Stunden. Sie war sehr informativ und bewegend, da der Gruppenleiter die Situation sehr gut vermitteln konnte. Auch wenn Hohenschönhausen kein lustiger Programmpunkt ist, ist es jederzeit ein Besuch wert. 


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